Irgendwo in St. Johann in Tirol steht er nun, bereit für seine letzte Reise, zum Autofriedhof. Nachdem er uns noch zuverlässig am Freitag ins Fifties nach Aspernhofen und am Samstag ins Riverhouse (Fieberbrunn/Tirol) gebracht hat, beschloss er am Sonntag um 8 Uhr in der Früh, den Rock’n'Roll Dienst zu quittieren.
Zunächst versagten die Bremsen, dann zeriss es den Kühlerschlauch und als Draufgabe spritze die Einspritzpumpe Diesel in den Motorraum, der sich dann mit dem Öl der undichten Zylinderköpfe vermischte. Bei -14 Grad auf den ÖAMTC zu warten hat wenig romantisches, auch nicht bei mehr als 1 Meter Pulverschnee (warum hat man keine Snowboards dabei, wenn man sie braucht). Der Mechaniker konnte nur mehr den Zeitpunkt des Todes feststellen – R.I.P. – Mondscheiner Tourbus.
Wir überlegen gerade, was wir Mondscheiner zur Zerstörung überlassen könnten – wenn jemand kreative Ideen hat, dann einfach als Kommentar posten.